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Pop-up Pavillon Kiel

80 Quadratmeter in bester Lage für Konzepte und Ideen

Jonas Lasse Godau

Vorgestellt von:
Jonas Lasse Godau

Innenstadtmanager Kiel Marketing e.V.

Keyfacts


Eröffnung: 2018

Pop-up-Projekt / Zwischennutzung in Innenstädten

#17

Das Konzept: Immer wieder anders, immer wieder neu

Der Pop-up Pavillon in der Kieler Innenstadt verwandelt sich jeden Monat in einen neuen Ort, der durch Kreativschaffende, Start-ups oder Unternehmer:innen gestaltet wird. Er bietet Platz für neue Konzepte und Ideen für die Innenstadt – und fördert regionale Existenzgründungen und kulturelle Nutzungen.

Regionale Kreative, Start-ups und Unternehmer:innen füllen die 80 Quadratmeter des Pavillons mit ihren Ideen. Hierbei sind den Nutzer:innen fast keine Grenzen gesetzt, denn „der Pavillon darf und kann alles.“ Durch die besonders zentrale Lage sorgt für Aufmerksamkeit bei Passant:innen und mehr Frequenz rund um den Pavillon.

Der Pavillon ist immer in Veränderung – und soll gleichzeitig die Attraktivität der Kieler Innenstadt dauerhaft erhöhen. Mehr dazu berichtet Jonas Lasse Godau, Innenstadtmanager des Kiel Marketing e. V., in der Stadtkantine.

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Best-Practice-Beispiel: Pop-up Pavillon Kiel

Lessons Learned aus der Stadtkantine #17

„Der Pavillon kann und darf alles“
Der Pop-up Pavillon darf von den Projektkoordinator:innen, die den Raum für eine gewisse Zeit bespielen, so verändert werden, wie sie es wollen. So können alle Projekte den Raum nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen nutzen. Bei Beendigung des Projektes muss der Raum jedoch so verlassen werden, wie er vorgefunden wurde.

Offen und naiv sein
Offenheit und ein bisschen Naivität fördert das Projekt, weil Platz für neue Ideen da ist. Positive Überraschungen bleiben dann nicht aus.

Kooperation mit verschiedenen Akteur:innen
Die Diversität eines Teams sowie der Kooperationspartner:innen ist von Bedeutung, da sich so Stärken und Schwächen ausgleichen. Das kann auf struktureller Ebene betrachtet werden (finanziell und personell) oder auch auf individueller Ebene.

Die Eigentümer:innen sind die wichtigsten Akteur:innen
Ohne die Eigentümer:innen sind Zwischennutzungen oder andere Arten von Nutzungen nicht möglich und deshalb gilt es hier besonders, die Beziehung zu pflegen.

Geduldig sein
Einen bekannten Ort zu schaffen braucht Zeit und Geduld.

Raumstrategische Maßnahmen für die Sicht- und Lesbarkeit
Als respräsentative Transportfläche nach Außen, für die Lesbarkeit und Sichtbarkeit des Projektes sowie für die Außenwirkung dienen raumstrategische Maßnahmen an der Fassade oder dem Schaufenster. Die Marke des Projektes wird damit ebenfalls geschärft.

Eine Geschichte erzählen und breite Kommunikation
Eine breite Kommunkation und die Nutzung von verschiedenen Medien, wie städtische Kanäle, Pressemittleiungen, eine eigene Webseite, und ein Instagram-Account, sind Voraussetzungen, um die eigene Geschichte erzählen zu können.

Regelmäßige Öffnungszeiten
Die Sichtbarkeit in der Bevölkerung und die Frequenz rund um den Pavillon wird durch regelmäßige Öffnungszeiten gefördert.

Copyright/Fotos: Pop-up Pavillon Kiel

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