Stadtkantine

BID Ku’damm Tauentzien

Träume deine Stadt

Nicole Srock-Stanley

Vorgestellt von:
Nicole Srock-Stanley

CEO dan pearlman Group

Keyfacts


Projektstart: 2019

#18

Stadtplanung und -entwicklung gemeinsam ko-kreieren

Der Business Improvement District (BID) Ku’damm Tauentzien in Berlin wurde eingerichtet, mit dem Ziel der Stadt- und Wirtschaftsentwicklung in dem Quartier rund um den Boulevard Ku’Damm, Tauentzien und Breitscheidplatz, entgegenzutreten. Der Strukturwandel im Handel, zum Beispiel ausgelöst durch die Digitalisierung führte zu Veränderungen im Freizeitverhalten von Besucher:innen des Quartiers. Diese Veränderungen fordern Maßnahmen, die der BID zusammen mit der dan pearlman Group seit 2019 entwickelt und die Identitäts- und Marketingstrategien betreffen. Die Standortqualität soll verbessert, der öffentliche Raum aufgewertet, Verantwortungen vor Ort gestärkt und emotionale und ästhetische Erlebnisse geschaffen werden.


Mit dem Format TRÄUME DEINE STADT soll eine Stadtgestaltung für jede:n möglich sein. Ob online oder in dem Tiny House, das vor Ort besucht werden kann, sollen Partizipationsprozesse angeregt werden, die den Fokus auf das Träumen, Chancen und Potentiale legen und nicht die Limitationen und Ängste in den Vordergrund rücken. Bürger:innen, Anwohner:innen, Unternehmen, Investor:innen, Gewerbetreibende und Nachbarschaftsplattformen können hier zusammenkommen und sich über die Zukunft ihrer Stadt austauschen und direkt mitgestalten.

 

 

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Best-Practice-Beispiel: BID Ku'damm Tauentzien

Lessons Learned aus der Stadtkantine #18

Ungewöhnliche Lösungen als Antwort auf eine komplexe Welt
Um der Komplexität der heutigen Welt zu begegnen sind co-kreative Lösungsansätze, die auf der Gruppenintelligenz beruhen notwendig, und der Fokus auf individuelle Lösungen und Strategien.

Freizeitdestination schaffen
Bedarfsdeckung funktioniert heute immer mehr online und die Menschen kommen für ihre Bedarfe nicht mehr so häufig in die Innenstädte. Deshalb müssen diese zu Freizeitdestinationen werden, die nicht nur das kommerzielle Einkaufen in den Fokus rücken.

Eindrucksvolle Bilder kreieren
Spannende Bilder und gute Storys schaffen öffentliche Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus und ziehen somit auch mehr Kund:innen an.

Träumen ohne Limitationen
Partizipationsprozesse schaffen, die sich auf Chancen und Potentiale fokussieren und nicht die Limitationen, Ängste und Sorgen in den Vordergrund rücken.

Digitale Spiegelung
Eine digitale Spiegelung des gesamten Prozesses ist notwendig um die Teilhabe für alle zu öffnen.

Leben und Frequenz
Angebote, die auch nach den klassischen Öffnungszeiten stattfinden, bringen Leben und Frequenz in die Immobilie.

Sichtbarkeit während des Prozesses
Die Flexibilität und Mobilität eines Workshop-Ortes (z. B. ein Tiny House) kann sinnvoll genutzt werden, um die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen und nach Bedarf an Orten zu sein, die stark frequentiert sind. So können spezifische Gruppen angesprochen und in den Partizipationsprozess mit einbezogen werden.

Identifikation
Zielgruppe sollte nicht nur die Tourist:innen, sondern auch explizit die Bewohner:innen der Stadt sein.

Durchhaltevermögen
Die Planung von Projekten fordert oft einen Prozess, der sich über mehrere Monate oder Jahre zieht. Durchhaltevermögen und das Bewusstsein über die Langwierigkeit von solchen Prozessen ist von Vorteil.

Jeder Ort wächst an einer eigenen Marke
Eine lebendige Innenstadt braucht leise und laute, bunte und eintönige, enge und weite Räume. Mit einer eigenen Positionierung sprechen diese Räume unterschiedliche Zielgruppen an und treten untereinander nicht in Konkurrenz.

Copyright/Fotos: dan pearlman Group

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